Zeitungsartikel der Ag Schule ohne Rassismus Schule mit Corage Bad Bevensen Steht man vor dem Haupteingang der Fritz-Reuter-Schule fällt einem sofort das schwarz-weiße Schild über der Tür ins Auge, auf dem der Satz Schule mit Courage-Schule ohne Rassismus gedruckt ist. Mit der Problematik Rassismus setzten sich 2001 zwei Schülerinnen auf Anregung ihres Lehrers Rolf Hartmann auseinander und gründeten eine Aktionsgruppe, deren Ziel es war die Schule bei dem europaweiten Projekt Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage teilnehmen zu lassen. Dafür waren jedoch Unterschriften von Schülern, Lehrern und anderen Mitarbeitern der Schule vonnöten. 70% der Personen mussten sich mit einer Unterschrift für dieses Projekt entscheiden. Erst nach zwei Anläufen war das Interesse groß genug und am 28.06.2004 wurde die Fritz-Reuter Schule endlich zu einer Schule ohne Rassismus ernannt. Die Zukunft der Aktion sah allerdings weniger rosig aus, da die an dem Projekt beteiligten Schüler kurz vor dem Abitur standen und dabei waren die Schule zu verlassen. Unsterstützung kam dann ganz unerwartet von den Kleinen.Im Sommer 2006 sprachen wir die Gruppe an und fragten ob wir nicht auch mitmachen könnten. Diese waren total begeistert, dass auch jüngere Schüler Interesse an dem Thema zeigten, berichtet der fünfzehnjährige Kolja. Heute besteht die Gruppe aus 15 Schülern, von der 9.bis zur 13. Klasse. Leider haben wir noch nicht den Status einer AG und somit kommen auch keine Neuzugänge, klagt Jan, 16 Jahre. Aus diesem Grund wird sich die Gruppe bei der nächsten Einschulung vorstellen um auch das Interesse jüngere Schüler zu wecken. Die Aktionen der Gruppe sind noch an einer Hand abzählbar, Plakate und Infostände gehören dazu, was aber auch an der schlechten finanziellen Lage liegt. Um die leeren Kassen wieder zu füllen ist in den nächsten Wochen ein Waffelverkauf auf dem Schulhof geplant. Mit dem eingenommenen Geld versuchen sie dann wieder aktiver zu werden. Dabei geht es jedoch nicht nur um Probleme mit Rechtsradikalen die von der Gruppe angesprochen werden, sondern auch das Thema Mobbing wird von den Jugendlichen thematisiert. Mobbing ist auch eine Art von Rassismus, keiner sollte, egal aus welchen Gründen, Angst haben müssen zur Schule zu gehen, erklärt Jan. Schülern, die andere Klamotten tragen, anders reden oder ganz einfach aufgrund ihrer mangelnden Integrität in der Klasse fertig gemacht werden, muss, laut der Gruppe gegen Rassismus, geholfen werden. Im Juni fahren sie zu einem bundesweiten Treffen der Aktion Schule gegen Rassismus. Dort hoffen sie auch Anregungen für ihre Arbeit zu bekommen und sich mit anderen Jugendlichen auszutauschen Auch wenn durch den Weggang der jetzigen Abiturienten die Gruppe noch weiter schrumpft, sind die Jungen und Mädchen von der Fritz-Reuter-Schule zuversichtlich weiterhin aktiv bleiben zu können. Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen, sind sich alle einig.

WIR LASSEN UNS DAS DAGEGENSEN NICHT VERBIETEN!!!!!!!!!!!!!!
DENN WIR VERSTEH ES NICHT DAS MAN HEUTZUTAGE NOCH EINE RECHTE MEINUNG HABEN KANN!!!
NAZIS WOLLEN WIR NICH!!!
NEONAZIS SIND DAS PROBLEM UND NICHT DIE SICH IHNEN IN DEN WEG STELLEN
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